Craniosacrale Therapie



Die Craniosacraltherapie geht zurück auf die Osteopathie von William G. Sutherland.
Er entdeckte den craniosacralen Rhythmus als eine Bewegung der Hirnhäute und der
Schädelknochen. Auf der Suche nach einer haltbaren Erklärung für diese spürbar
rhythmischen Bewegungen postulierte er zunächst ein hydrostatisch-mechanisches
Modell, welches auf der Pulsation der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit bzw. der
Eigenbewegung des Gehirns beruhte. Dieses Modell wurde dann in den 1980er Jahren
von dem Osteopathen John Upledger weitergeführt und als craniosacrale Therapie zu
einer eigenständigen Form der Körperarbeit entwickelt. Upledgers Verdienst ist es, dass
die cranio sacral Therapie um den Unwinding-Prozess und die Somato-Emotional-
Release (SER) erweitert wurde. Diese Methoden bieten eine hervorragende Möglichkeit,
um traumatische Energie aus dem Körpergewebe und dem Emotionalkörper zu entlassen.
Somit wird gezielt das biodynamische Gleichgewicht wieder hergestellt.

Innerhalb der Osteopathie gilt dies immer noch als umstritten. Allerdings geht gerade
die in den letzten Jahren zunehmend ins Interesse gerückte biodynamische Osteopathie
im wesentlichen auf die späten Arbeiten von William G. Sutherland und Rollin Becker
zurück. Immer mehr Osteopathen erkennen heutzutage, daß die meisten Krankheiten
auf ein gestörte biodynamische Kräftefeld gründen.


Peter Berger

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